Heizölpreise 2014 Durchschnitt Tendenz Heizölpreise Prognose 2015 Statistik

Heizölpreise 2014 Durchschnitt Tendenz Heizölpreise Prognose 2015 Statistik

Heizölpreise 2013/2014, Durchschnitt und Tendenz Heizölpreise Prognose 2015 – Unsere Statistik zeigt als Chart den historischen Verlauf der Heizölpreise von 2012 bis 2013 und mit Prognose für 2015. Grundlage für unser Grafik-Diagramm Entwicklung der Preise für Deutschland aus einer Statistik des statistischen Bundesamts.

Das folgende Chart zeigt anhand der Entwicklung der Preise für leichtes Heizöl pro Liter von 2012 bis 2013 Tendenz und Trend bei der Heizölpreisentwicklung 2013 mit Stand Dezember 2013 in Deutschland als Übersicht.

Der Heizölpreis ist bis Mitte 2012 zunächst um mehr als 50% angestiegen. Anschließend hat sich allerdings bei der Heizölpreisentwicklung 2012 eine Entspannung beim Preisanstieg gezeigt, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Daher lag bei den Ölpreisen, ähnlich wie bei der Gaspreisentwicklung, kurzzeitig eine Atempause vor. Diese Atempause scheint aber nun beendet zu sein, die Preise sind zum Ende des Jahres 2013 hin wieder deutlich angezogen. Die alten Höchststände sind aber bisher noch nicht erreicht.

Chart

Die Preisangaben in unserem Diagramm verstehen sich für Heizöl ohne Mehrwertsteuer bei Lieferung in Tankkraftwagen an die Verbraucher in einer Größenordnung von 4.000 bis 5.000 Liter (haushaltsübliche Mengen). Die Angaben wurden vom statistischen Bundesamt für die Vergangenheit bereitgestellt und zeigen mittlere Werte für Deutschland. Der Stichtag für die Bestimmung war dabei jeweils der 15. jedes Monats.

Speziell gegen Mai 2012 und auch in der zweiten Jahreshälfte 2013 zeigt sich in unserem Schaubild jeweils ein deutlicher Anstieg der Heizölpreise.

Heizölpreise 2014 Durchschnitt Tendenz Heizölpreise Prognose 2015 Statistik

Heizölpreise 2014 Durchschnitt Tendenz Heizölpreise Prognose 2015 Statistik

Angegeben in der Kurve ist die Entwicklung der Heizölpreise in Cent pro Liter für Deutschland 2012/2013 im Durchschnitt. Das Diagramm entstammt einer offiziellen Statistik mit einer Tabelle des Statistischen Bundesamtes. Es enthält die Endpreise für Haushalte, die an Haushaltskunden per Tankwagen angeliefert werden. Grundlage der Preisermittlung ist eine Abnahme von 3.000 Litern Heizöl.

Preistrend bei Heizöl

Heizölpreis-Trend kurzfristig – Die Ölpreise haben zuletzt etwas angezogen. Dieser Preistrend setzt sich aktuell fort, so dass kurzfristig auch mit einem weiteren Anstieg der Heizölpreise zu rechnen ist. Auch der bevorstehende Winter 2013/2014 und die damit einhergehende höhere Nachfrage nach Heizöl dürften die Preise kurzfristig weiter nach oben treiben.

Trend mittelfristig – Da sich aktuell in Deutschland und vielen anderen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung etwas abschwächt, gibt es aber 2014 etwas Hoffnung auf zumindest mittelfristig stabile oder sogar leicht sinkende Ölpreise.

Landzeittrend Heizöl – Langfristig, also 2015 und 2016, wird aber der Trend bei der Ölpreisentwicklung aber hauptsächlich in eine Richtung zeigen: nach oben. Hintergrund ist, dass wir mit guter Wahrscheinlichkeit mittlerweile den so genannten Peak-of-Oil überschritten haben, was bedeutet, dass die Menge des geförderten Rohöls in Zukunft rückläufig sein wird. Hier liegt auch eine andere Tendenz als beim Gaspreis vor: Während die Gaspreisentwicklung vielerorts vom Fracking-Boom vor allem in den USA profitiert, so dass die Gaspreise in vielen Ländern sinken, ist das Angebot an Heizöl weiterhin von Knappheit geprägt.

Prognose der Ölpreisentwicklung für 2014

Wie verläuft die Ölpreis-Entwicklung 2014 und 2015? Aktuell im Dezember 2013 kostet die Ölsorte “Brent” bereits etwa 109 Dollar pro Fass (159 Liter). Trotz momentan stagnierender Wirtschaftsentwicklung in Europa rechnen Rohstoffexperten bei der zweitgrößten Bank in der Schweiz dennoch mit einem weiteren Anstieg des Preises für Nordseeöl der Sorte Brent auf über 120 Dollar.

Wenn sich die Ölpreis-Prognose 2014/2015 der Credit Suisse von 120 Dollar nun als richtig herausstellen sollte, dann würde der Rohölpreis um etwa zehn Prozent steigen. Heizöl für eine Bestellmenge von 3.000 Litern liegt momentan (Ende 2013) einschließlich Mehrwertsteuer bei etwa 92 Euro pro 100 Liter brutto. Weil etwa ein Viertel des globalen Ölangebots für eine Weiterverarbeitung zu Heizöl genutzt wird, wäre die Zunahme der Heizölpreise auf etwa 101 Euro im Verlauf des Jahres 2014 recht wahrscheinlich.

Die Ölpreis-Prognose der Credit Suisse ist aber dennoch für Verbraucher ernüchternd. Der Preisanstieg träfe voraussichtlich auch die Heizölkunden empfindlich. Die Heizölpreisentwicklung 2014 würde demnach die psychologisch wichtige Marke von 100 Euro pro 100 Liter mit Leichtigkeit überspringen.

Die Rechnung für die 3.000 Liter Heizöl-Bestellung für ein Einfamilienhaus würde damit auf rund 3.030 Euro steigen. Das wären dann etwa 570 Euro mehr als noch zur Jahresmitte 2012. Zur Jahresmitte 2012 fiel der Heizölpreis auf etwa 82 Euro ro 100 Liter, so dass damals eine Tankfüllung brutto “nur” rund 2.460 Euro kostete. Heizöl befindet sich mittlerweile aber ansonsten bereits seit Anfang März 2009 im Höhenflug. Vor dreieinhalb Jahren noch kostete das Destillat erst etwa 45 Euro für 100 Liter. Mittlerweile ist das schwarze Gold jedoch mehr als doppelt so teuer geworden. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Rohölpreis 2014

Die Ölpreisprognose der Credit Suisse sieht, wie gesagt, bis Ende Januar 2014 einen Anstieg von Rohöl der Sorte Brent auf 115 Dollar voraus. Binnen von zwölf Monaten erwartet man dabei eine Erhöhung auf 120 Dollar pro Fass.

„Wir denken, dass das Überangebot von Rohöl derzeit am Markt gar nicht so hoch ist, wie es die meisten der Marktteilnehmer annehmen. Aufgrund der Bodenbildung bei den aktuellen Konjunkturindikatoren dürften die Ölpreise auch künftig weiter unterstützt werden“, teilte die Credit Suisse mit.

Was kann ich gegen hohe Heizölpreise tun?

Was kann ich gegen hohe Heizölpreise tun? Zuallererst sollte man natürlich aktuelle Heizölpreise vergleichen und sich dabei möglichst mit Nachbarn zu einer Sammelbestellung zusammenfinden, wie eh und je.

Langfristig sollte aber jeder seine eigene Strategie zur langfristigen Einsparung von Heizöl entwickeln. Die Möglichkeiten reichen von der sparsameren Beheizung der Wohnräume über eine bessere Dämmung der Gebäude bis hin zum Austausch der Ölheizung durch eine Wärmepumpe, eine Pelletsheizung oder zumindest eine Gasheizung. Hier können auch diverse Förderprogramme der KfW in Anspruch genommen werden.

Alle Angaben und die Prognosen sind ohne Gewähr. Stand der Heizölpreise Ende 2013/Anfang 2014

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