Gehaltsrechner brutto-netto 2013/2014 Deutschland kostenloser online Rechner

Gehaltsrechner brutto-netto 2013 2014 Deutschland kostenloser Online-Rechner

Gehaltsrechner brutto-netto 2013/2014 für Deutschland als kostenloser Online-Rechner für Arbeitnehmer in Vollzeit für Bayern, BW, Sachsen-Anhalt, Berlin, Hamburg, NRW, MV, Thüringen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und andere Bundesländer in Deutschland.

Dieser Online-Rechner berücksichtigt unter anderem Sozialabgaben wie Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Rentenversicherung sowie optional Kirchensteuer abhängig vom Bundesland in Deutschland wie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Berlin oder Hamburg, Saarland.

Auch Kinderfreibetrag und Steuerklasse lassen sich angeben. Als Krankenversicherung lässt sich gesetzlich oder privat angeben. Optional können Sie sozialversicherungspflichtig oder nicht sv-pflichtig angeben.

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Gehaltsrechner brutto-netto 2013/2014 Deutschland kostenloser online Rechner

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Grundfreibetrag soll 2013 und 2014 steigen

Der Einkommensteuer-Grundfreibetrag, bis zu dessen Erreichen keine Einkommensteuer zu zahlen ist, soll für Alleinstehende von derzeit 8004 Euro im Jahr 2012 auf 8130 Euro im Jahr 2013 steigen. Für Ehepaare wären es damit entsprechend 16.230 Euro im Jahr 2013. Im Jahr 2014 ist eine weitere Steigerung auf 8354 Euro für Ledige bzw. 16.708 Euro für Verheiratete vorgesehen.

Der Eingangssteuersatz bleibt aber unverändert bei 14 Prozent. Der Vermittlungsausschuss des Bundestages und Bundesrates hat dazu im Dezember 2012 eine Empfehlung abgegeben. Es fehlt noch die Zustimmung der Gesetzgebungsorgane. Die Änderungen sollen dann rückwirkend zum 1.1.2013 in Kraft treten. Für übermäßige Freude dürfte diese Anhebung aber bei Arbeitnehmens nicht sorgen. Die Rückwirkung erfordert zunächst spätere Korrekturen bei der Lohnabrechnung. Zudem ist die zu erwartende Entlastung mit etwa zwei Euro pro Monat 2013 doch eher überschaubar.

Berücksichtigung von Freibeträgen

Die Freibeträge darf das Finanzamt bei bestimmten Aufwendungen, etwa bei Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen, nur berücksichtigen, wenn sie in der Summe mindestens 600 Euro betragen. Bei den übrigen Ermäßigungsgründen, wie dem Pauschbetrag für Behinderte oder Verluste aus anderen Einkunftsarten, muss keine Mindestgrenze überschritten werden.

Der Freibetrag wirkt ab Beginn des Kalendermonats, der dem Antrag beim Finanzamt folgt und muss auf die (verbleibenden) Lohnzahlungszeiträume des Kalenderjahres verteilt werden. Wird der Freibetrag noch vor Jahresbeginn oder im Monat Januar beantragt, ist er ab dem 1. Januar zu berücksichtigen.

Elektronische Lohnsteuerkarte kommt

Die Lohnsteuerkarte aus Pappe soll 2013 endgültig durch die als elektronische Lohnsteuerkarte bezeichneten “Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale” (ELStAM) ersetzt werden. Dabei werden die steuerlichen Daten der Arbeitnehmer, wie die Steuerklasse, die Kinder oder Freibeträge elektronisch gespeichert und an das Finanzamt übermittelt. Der offizielle Start des neuen Verfahrens ist am 01.01.2013 erfolgt.

Zu Anfang kann der Arbeitgeber aber den Lohnsteuerabzug noch nach dem alten Verfahren vornehmen. Dies soll zur Entlastung von Wirtschaft und Verwaltung eine schrittweise Einführung und Umstellung ermöglichen. Spätestens mit der Lohnabrechnung für Dezember 2013 müssen aber die ELStAM dann für alle Arbeitnehmer angewendet werden.

Bis zur erstmaligen Nutzung von ELStAM behält aber die letzte echte Lohnsteuerkarte aus dem Jahr 2010 oder eine entsprechende Ersatzbescheinigung ihre Gültigkeit. Arbeitgeber sind verpflichtet die Karte bis Ende 2014 aufbewahren.

Da im Rahmen der Umstellung Fehler bei der Datenübernahme von den alten Karten her nicht ganz auszuschließen sind, sollten Arbeitnehmer Ihre Lohnsteuerunterlagen für das Jahr 2013 besonders sorgfältig kontrollieren. Alle zu beantragenden Eintragungen und Freibeträge für 2013 sollten beim zuständigen Finanzamt neu beantragt werden.

Einschränkung der Entfernungspauschale

Bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann wahlweise die Pendlerpauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer oder der höhere Preis für die Bus- oder Bahntickets steuerlich abgesetzt werden. Bisher konnte dieses Wahlrecht auch tageweise ausgeübt werden. Ab 2012 werden die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel nur noch berücksichtigt, wenn deren Summe die Entfernungspauschale für das gesamte Jahr übersteigt. Gerade Park and Ride nutzende Pendler werden dann weniger Arbeitswegkosten geltend machen können. Dies sollte bereits im Vorfeld berücksichtigt werden.

Welche Aufwendungen sind bei einem Arbeitszimmer abzugsfähig?

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie Kosten der Ausstattung sind grundsätzlich weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten. Das Abzugsverbot gilt aber nicht, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. In diesem Fall wird die Höhe der abziehbaren Aufwendungen auf 1.250 Euro begrenzt.

Diese Beschränkung gilt aber nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Wenn ein Architekt über ein steuerlich anzuerkennendes Arbeitszimmer verfügt und in seiner Steuererklärung neben den Aufwendungen für die als betrieblich anerkannten Räume auch den anteiligen Abzug der Aufwendungen für Küche, Diele und Bad/WC beantragt, dann gilt gemäß dem Finanzgericht Düsseldorf, dass anteilige Aufwendungen für Küche, Diele und Bad/WC keine abzugsfähigen Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind.

Aufwendungen für ein außerhäusliches Arbeitszimmer in einem Zweifamilienhaus

Werden in einem Zweifamilienhaus Räume, die nicht direkt zur Privatwohnung gehören, als Arbeitszimmer genutzt, dann kann es sich um ein außerhäusliches Arbeitszimmer handeln. Die Abzugsbeschränkung für die damit zusammenhängenden Aufwendungen gilt damit nicht. Ein häusliches Arbeitszimmer liegt immer dann vor, wenn der Raum oder mehrere Räume in die häusliche Sphäre eingebunden sind. Das bedeutet, die Räumlichkeiten müssen unmittelbar zur privat genutzten Wohnung gehören. Zur Wohnung gehören auch Abstell-, Keller- und Speicherräume. Ein Büro in einem Zweifamilienhaus, das nur nach Verlassen des Hauses und über einen eigenen Eingang und Treppenaufgang erreicht werden kann, ist als außerhäusliches Arbeitszimmer anzusehen, hat der Bundesfinanzhof festgestellt.

Steuerliche Anerkennung von Umzugskosten

Umzugskosten für einen beruflich veranlassten Wohnungswechsel können bis zur Höhe der nach dem Bundesumzugskostengesetz (BUKG) geltenden Beträge als Werbungskosten geltend gemacht werden. Der Arbeitgeber kann die Kosten auch steuerfrei bis zu dieser Höhe erstatten. Das Bundesfinanzministerium hat neue Höchst- und Pauschbeträge für Umzüge nach dem 29. Februar 2012 veröffentlicht. Sie gelten rückwirkend ab dem 1. März 2012:

1. März 2012 2012 1. Februar 2013 1. August 2013
Umzugsbedingte Unterrichtskosten für ein Kind 1.711 Euro 1.732 Euro 1.752 Euro
Pauschbetrag für sonstige Umzugskosten:
Verheirateter 1.357 Euro 1.374 Euro 1.390 Euro
Lediger 679 Euro 687 Euro 695 Euro

Angaben sind ohne Gewähr – Stand November 2013

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